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Werner Matzke

Wer Werner Matzke, Jahrgang 1962, bei der Arbeit zuschaut, muss annehmen, es gebe nichts Schöneres auf der Welt als Cello zu spielen. Die Begeisterung, mit der er sich seinem Instrument widmet, springt auch auf sein Publikum über. Und wenn er als Continuo-Cellist mitten im Orchester sitzt, wird deutlich, dass der Basso continuo die Gestaltungszentrale einer Komposition sein kann.

1985 kam Werner Matzke als Solocellist zu Concerto Köln, zu dessen internationalem Erfolg er nicht unwesentlich beigetragen hat. Als einer der profiliertesten Continuo-Cellisten erhält er häufig Einladungen von anderen Spitzenorchestern, vor allem dem Concerto Vocale unter René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin. Darüber hinaus hat er sich als Solist einen Namen gemacht, konzertiert weltweilt und gibt Kurse im In- und Ausland. Seiner weiteren Leidenschaft, der Kammermusik, widmet er sich mit Kontraste Köln.

Das Barockvioloncello entdeckte Werner Matzke schon während seines Studiums in Köln, erhielt Unterricht von Anner Bijlsma und Gerhart Darmstadt und spezialisierte sich bald auf Alte Musik. Das dokumentieren auch seine CD-Einspielungen wie etwa die Erstaufnahme des Cellokonzertes C-Dur von Johann Stamitz, das er selbst wiederentdeckte. Zu den wichtigsten Dingen zählt für Werner Matzke - ungeachtet aller professionellen Vorbereitung - die Spontaneität im Konzert. Den Zuhörern etwas mitzuteilen und zu spüren, wie sie reagieren - das liebt er, und so liebt ihn das Publikum.



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